Evobre - wer wir sind
Evobre: Das steht für Evangelisch im oberen Renchtal
Damit heißt Sie die Evangelische Kirchengemeinde der oberen Orte Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach im oberen Renchtal herzlich Willkommen!
Auf den folgenden Seiten finden Sie einen ersten Überblick über die Kirchengemeinde, Informationen zu unseren beiden Kirchen und etwas zu unser Geschichte, das wir gerne Ihrem Interesse empfehlen.
Für einen ersten Überblick hier verschiedene Daten und Fakten:
- Die Kirchengemeinde erstreckt sich über die Germarkungsflächen zweier politischer Gemeinden:Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach
- Beide Orte sind sogenannte Predigtstellen, d. h. wir haben in beiden Orten eigene Kirchen.
- Sitz mit Pfarramt und Pfarrhaus ist in Oppenau.
- Unser Gemeindesaal ("Johann-Peter Hebel-Saal") ist ebenfalls in Oppenau.
- Aktuell zählen wir rund 700 Gemeindeglieder - das sind 9% der Gesamtbevölkerung beider Orte. Demgegenüber stehen rund 75% Katholiken und 16% Konfessionslose bzw. Gläubige anderer Religionen (Stand: 2015). Wir befinden uns also in einer klassichen Diasporasituation.
- Wir sind Kirchengemeinde der evangelischen Landeskirche in Baden und liegen im Kirchenbezirk Ortenau. Als landeskirchliche Gemeinde fallen wir unter entsprechendes Kirchenrecht (nach außen: Körperschaft des öffentlichen Rechts). Die Finanzierung besteht daher neben Spenden aus Kirchensteuern.
- Die Gemeinschaft der Evangelischen im oberen Renchtal wurde im Jahr 1938 offiziell zur Kirchengemeinde "erhoben". Die Einweihung der Oppenauer Kirche folgte im Jahr 1950, der Peterstaler Kirche 1955. Seit 1951 gibt es ein Pfarramt mit Führung eigenständiger Kirchenbücher. Mehr zur Geschichte können Sie hier nachlesen.
- Grundsteinlegung der Kirche war 1939. Wegen des Krieges konnte die Kirche erst 1950 fertiggestellt und eingeweiht werden.1974 wurde der Chorraum neu gestaltet.Eine kleine evangelische Kirche im katholischen Renchtal. Die wenigen protestantischen Einwohner hielten zunächst ihre Gottesdienste in einem Schulsaal ab. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Geld für einen Kirch Bau gesammelt und mit dem Bau begonnen. Doch dann begann der 2. Weltkrieg.Ein erster Blick in die Kirche lenkt das Auge auf das bunte Fenster im Chor. Die floral wirkenden Formen interpretien das Sämannsgleichnis (Matthäus 13). Es wurde 1974 von dem Künstler Horst Leyendecker entworfen.Im Zuge der Umgestaltung 1973/74 schuf Jürgen Goertz das Taufbecken, den Altar und das Altarkreuz mit dem Hasen. In seiner Formgebung des Altars nimmt Goertz die Geschehnisse des unvollendeten Kirchenbaus in der Kriegszeit auf. Weitere seiner Werke sind in den Ortenauer Kirchen in Willstätt und Linx zu entdecken.VorgeschichteZur 1938 selbständig gewordenen evangelischen Kirchengemeinde Oppenau gehören mit Oppenau und Ortsteilen auch Bad Griesbach und Bad Peterstal.In Bad Peterstal wie in Bad Griesbach wurden in kommunalen Räumen Gottesdienste abgehalten, die insbesondere im Sommer mit Kurgästen völlig überfüllt waren. Pfarrer Zimmermann (1951 – 1956) und der Kirchengemeinderat bemühten sich daher früh um den Bau einer Evangelischen Kirche in Bad Peterstal.Kirchlein am LutherwegSchon am Ostermontag, am 11. April 1955, konnte in Bad Peterstal die neue evangelische Kirche eingeweiht werden.Das Kirchlein im Lutherweg bot Platz für 108 Besucher, musste aber bereits vier Jahre später um der Kurgäste willen erweitert werden. Seitdem gehören zur Peterstaler evangelischen Kirche auch ein Sprechzimmer für Einzelgespräche, ein größerer Nebenraum mit Falttür für Gemeindeveranstaltungen sowie ein WC.1970 konnte mit Spendenmitteln durch die Firma Mühleisen/Straßburg die Orgel im Altarraum errichtet werden.Seit 2004 wird der Innenraum der Kirche durch das große schlichte Altarraumfenster des Künstlers Andreas Felger geprägt (Psalm 36,10: "Bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Lichte sehen wir das Licht"), dem ein Rundfenster mit einem pfingstlich glühenden Herz-Kreuz über der Empore gegenüber steht.
- Seit September 2016 ist Achim Brodback Gemeindepfarrer. Als Anrainer- bzw. Portalgemeinde zum Schwarzwald-Nationalpark sind wir Teil des ökumenischen Netzwerks Kirche im Nationalpark (ÖNKINS).
